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Foto-Dokumentationen zum Waldbaden

Waldbaden! - Baden? - Damit ist Wandern mit Naturbetrachten im Wald gemeint. Es reduziert enorm viel Stress.

Und Stress ist einer der Hauptübeltäter, welcher das Immunitätssystem des Menschen schwächt!

Extrem wichtig in Coronazeiten: "Chorona-Wanderungen" zur "Entstressung" ...

(Auf Bergwanderwegen ist das Abstandhalten kein Problem, Desinfektionsmitte hat man ja auch im Rucksack und meistens wandert man sowieso in Kleingruppen mit höchstens einem Auto voll Menschen, d.h. in der Regel maximal 5 Personen. Und auch eine Maske stört das Wandern nicht so sehr... )

 

Der Weg ist das Ziel
Doch am Weg liegt so viel
Voller Sinn zu bewundern
Die Seele ermuntern
Halt inne so Stress dich befiel
Ihn zu mindern - zu lindern
Dein zweitwichtigstes Ziel

Links zu Wanderkarten auf map.geo.admin.ch

 

Liste der Wanderungen mit kulturellem Hintergrund

(in der Regel "Chorona-Wanderungen" im Frühjahr 2020)

   

     
  Zur Motivation: Wieso gerade diese Wanderungen?

                  Link zu mehr Info    

          ==>  Karte Parkplätze Seewen - Nunningen - Bretzwil - Reigoldswil - Langenbruck - Passwang  (zoombare + verschiebbare Karte)

                  Hinweis: In jeder Fotodokumentation enthalten die ersten beiden Bilder Kartenausschnitte mit der Route und den Parkplätzen.  

A. Serie ausgehend vom Gebiet von Nunningen und Umgebung

                  Link zu mehr Info

1. Erste kurze Rundwanderung vor Jahren: Auf dem Nunnninger Berg über den Grad des Riedbergs, unterwegs vorbei an der St. Wendelin-Kapelle

2. Rundwanderung auf dem Nunnninger Berg zum so bezeichneten Kraftort St. Fridli mit dem Wasserfall

3. Nunninger Berg, Cholloch- oder Sigbach, ausgeschilderter Waldpfad (Äscholle - Fäldmenegg-Ammenegg od. Ämmenegg)

4. Portiflue, Ibachfälle, Ruine Schloss Gilgenberg

5. Freisnachthochebene, Jägerhaus, Palm Flue, Balmchilchli + Roderis, Anna-Kapelle

6. Nunninger Berg, St. Wendelin (Chäppeli), Reidbergkamm, Stierenberg: grosse Weide, Hüttenhöhe

7. Gilgenberg - Chrüzboden - Meltinger Berg - Alte Stelli - Chrüz - eine Wanderung mit fantastischen Aussichten

8. Im Anschluss an 7. und 4.: Gilgenberg - Ibachfälle - Chrüz - Alte Stelli - Meltinger Berg - zu Chastenchöpfli- Chrüzboden

9. Seewen Chalchofen - Eigenhof - Blick auf Basel - Himmelried - Eigenhof - Seewen Bödeli: Eine kurze Erkundigungstour

10. Nunninger Berg - Müeltli - Roti Flue Grat - Hirnichopf - Zinglenberg - Schnäggenrain

11. Im Anschluss an 2. und 3.: Nunninger Berg - Äscholle - Gedenktafel an den "Schlangenhansi"

12. Nunninger Berg - Stierenberg - Ämmenegg- oder Ammenegg-Grad - ...

13. Schürlimatt - Foggel - Zinglenberg - Schnäggenrain - Nunninger Stierenbergerg - Chäppeli

14. Spaziergang 14 im Gebiet Nunningen und Umgebung: Enge, alte Mühle - Oberkirch - Chilchberg - Zullwil


B. Wanderungen i. d. Gegenden v. Auvernier od. am Zil-Kanal (Gegend v. La Tène) und  Möhlin  

                  Link zu mehr Info

20. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal 1 bei La Tène: Einige Eindrücke   M

21. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal bei La Tène 2: Weitere Eindrücke  M

22. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal bei La Tène 3: Weitere Eindrücke  M

23. Impressionen aus Auvernier: Details an Häusern, interessante Ecken, Gassen, Gärten, Blumenpracht, See, Alpenkette, Hafen, Abstrecher zum Creux du Van und nach Môtiers  M

24. Wanderung von Auvernier zur Mündung der Areuse und zurück - Randonnée d'Auvernier à l'embouchure de l'Areuse et retour  M

25. Blühende Bäume, grünender Wald, sich entfaltende Natur in der von Möhlin, Maisprach und Umgebung 2017- 2019  M

26. Blühende Bäume, grünender Wald, sich entfaltende Natur in der von Möhlin, Maisprach und Umgebung ab 2020  M

To the top:    Top

 

C. Zur Kultur an den Orten der Wanderungen

  

                  Link zu mehr Info

To the top:    Top

 
     



 

 

A. Serie ausgehend vom Gebiet von Nunningen und Umgebung

 

Links zu den Fotodokumentationen:

Bilder-Serien, auf denen es immer etwas zu entdecken gibt, erstellt nach dem Vorbild einer "naturwissenschaftlichen Dokumentationsreihe".
Dabei handelt es sich um in der Regel nicht nachbearbeitete, ungerichtete, chronologisch wiedergegebenen Serien von Bildern, in welchen oft auch einige unscharfe Aufnahmen nicht aussortiert sind. Denn gerade diese unscharfen zeigen die Realität der Umstände des "Vorbeirennens" beim Fotografieren. Es bleibt uns ja kein Geheimnis: Wenn ab und zu eine besonders schöne Stelle am Weg zum Verweilen einlädt, so endet solches Verweilen immer schon nach wenigen kurzen Minuten: Um das Ziel des Erbeutens einer Bilderserie nicht zu verfehlen, abends wenn die Sonne bald im Westen hinter dem Horizont versinkt. Und um dann nicht nach tausenden von Jahren dort noch als Versteinerung unter den Jurakalkblöcken wieder aufgefunden werden zu müssen, weil die Schönheit dich so mit der Stelle verband, dass ein Verlassen dieser deine Kräfte masslos überstiegen hätte. Münchhausen hätte das sicher auch so oder ähnlich auszudrücken verstanden. Zum Glück, denn das Lachen erweist sich in vielen Fälle auch als Wanderweg zu eben diesem Glück ...

Gelinkte Fotos: ©  Rolf Wirz, rowicus. ch, freigegeben für nicht-kommerziellen Gebrauch im Bildungswesen und  im Privatbereich.

(Gelinkte Full-Size: Aus Platzgründen Bild-Seiten bez. Originalen auf 40 % verkleinert, Flächen daher auf 16 %.)

(Anleitung zum Bebrauch einer Dokumentationsseite)

Hinweis zu den gelinkten Karten von "map.geo.admin.ch": Diese Karten lassen sich zoomen, verkleinern und verschieben (Maus und Rad an der Maus, ausprobieren!)

==>  Übersicht Parkplätze Gebiet Seewen - Nunningen - Bretzwil - Reigoldswil - Langenbruck - Passwang  (zoombare und verschiebbare Karte)

Hinweis: In jeder Fotodokumentation enthalten die ersten beiden Bilder Kartenausschnitte mit der Route und den Parkplätzen.  

 

  

 1. Erste kurze Rundwanderung vor Jahren:  Auf dem Nunnninger Berg über den Grad des Riedbergs, unterwegs vorbei an der St. Wendelin-Kapelle    Top

Link Karte Nunninger Berg-ost

Sagen, Legenden und Fakten zu St. Wendelin
Info im Wikipedia  (... Legende...)

 

2. Rundwanderung auf dem Nunnninger Berg zum so bezeichneten Kraftort St. Fridli mit dem Wasserfall    Top

Weitere Bilder siehe Nachtrag unter 11.       Sankt Fridli: Link zur Hinweiskarte     Link Karte Nunninger Berg-ost

Achtung: Nicht für Kinder geeignet. Weg über nahem senkrechtem überhängendem Felsen, mögliche Absturzgefahr!

Chollochbach heisst auch Sigbach, je nach Karte. Bei St. Fridli findet man demnach auch einen Sigbachfall. Er soll angeblich der höchste Wasserfall der Nordwestschweiz sein.

Sagen, Legenden und Fakten zu St. Fridli:
Info auf Homepage der Gemeinde Nunningen  (eine Legende...)
Pressemitteilung auf Homepage der Gemeinde
Eintrag im hls (Historisches Lexikon der Schweiz)
Fridolin als Patron von Glarus
Fridolin von Säckingen im Wikipedia  oder
Variante im Wikipedia von Fridolin_von_Säckingen

 

Ein brutaler Diebstahl? In Zeitschriften aus den Jahren um 1950 findet man Fotos einer Figur des Stankt Fridolins, der begleitet wird von einem menschlichem Skelett. Diese Figur sei, so kann es dem jeweiligen Text entnommen werden, vormals angeblich im St. Fridli in Nunningen im Fels hinter einem Metall-Gitter zu bestaunen gewesen.  Publiziert wurde die Nachricht deshalb, weil jemand die damals uralte Figur angeblich gestohlen hätte. Weiter wird berichtet, dass man den Corpus delicti anschließend in der Auslage eines Antiquars in Liestal wieder entdeckt habe. Die vormals gemachte Fotografie in der Publikation zeigt eine stark verwitterte Holzfigur, welche die Frage aufwirft, ob das einen Antiquar überhaupt hätte interessieren können. War solches nicht einfache "Laienkunst"? Darüber, was anschließend weiter mit diesem Standbild passiert sein könnte, sind keine Quellen auffindbar. Doch die nun im St. Fridli momentan wieder aufgestellte Figur ist zweifellos derjenigen mittels der Bilder in alten Zeitschriften gezeigten extrem ähnlich. Und zweifellos kann jedermann sofort wahrnehmen, dass die nun neu am Felsen ausgestellte Figur aus Holz auch eine neu hergestellte Figur aus Holz sein muss. Denn sie ist weder verwittert, kann also nicht seit der Mitte des 17 Jahrhunderts dort der Sonne, dem Regen oder dem Schnee ausgesetzt gewesen sein und zeigt zudem noch die heute üblichen, neue Figuren kennzeichnende Abstraktionsmerkmale, was es ausschließt, dass diese Figur in einer vorexpressionistischen Zeit hätte entstanden sein könnte... Ja. Mit Holz kann man Feuer machen, Gebäude bauen und aus ihm auch Figuren schnitzen, welche andere dann klauen können, damit nochmals andere diese dann wieder gewollt neu schnitzen, sodass man danach kaum mehr sagen kann, ob die neuere Figur besser oder weniger gut wirkt als die ältere. Und auch nicht in welchen Fällen sie was genau zu bewirken vermag. Man könnte aber durch eine wissenschaftliche Analyse das Alter des Holzes bestimmen. Doch was soll’s? Hauptsache, man hat was zu bestaunen. Man sieht ja immer nur wie einem die Sache dann begegnet. Was sie wirklich ist oder was auch noch hinter ihr steckt oder an ihr haftet, bleibt oder blieb schon immer in mancher Hinsicht ein Geheimnis, welches zu erhellen lustig, traurig oder auch einem egal sein kann oder konnte. Denn was wäre, wenn man sich bis ins letzte Detail um jedes Stück Holz in dieser Welt kümmern müsste? Ja, und gehört denn das Resultat von Nachdenken über die Kultur immer auch schon im Voraus zur Kultur?

 

 

3. Nunninger Berg, Cholloch- oder Sigbach, ausgeschilderter Waldpfad (Äscholle - Fäldmenegg-Ammenegg od. Ämmenegg)    Top

Weitere Bilder siehe Nachtrag unter 11.      Link Karte Nunninger Berg-ost

Achtung: Aussichtspunkt nicht für Kinder geeignet. Liegt über senkrechten Felsen, mögliche Absturzgefahr!

Chollochbach heisst auch Sigbach, je nach Karte. Bei St. Fridli findet man demnach auch einen Sigbachfall. Er soll angeblich der höchste Wasserfall der Nordwestschweiz sein.

 

4. Portiflue, Ibachfälle, Ruine Schloss Gilgenberg    Top

Weitere Bilder siehe Nachtrag unter 8.      Link Karte Nunninger Berg-ost

Achtung: Aussichtspunkt nicht für Kinder geeignet. Liegt über senkrechten Felsen, mögliche Absturzgefahr!

Fakten zur Archäologie betreffend Portiflue

Info auf der Homepage der Gemeinde Nunningen
Auszug aus dem Nunninger Dorfbuch, Internetmaterial der Gemeinde Nunningen

Fakten zur Ruine des Schlosses Gilgenberg (Lilienberg)

Wikipedia-Artikel
Info der Stiftung Schloss Gilgenberg (Portrait)
Broschüre "Bischofstein"
Burgenwelt-Info
Durchblick in die Urzeit bei Gilgenberg

  Zum Ausblick auf Oberkirch: Hier liegt eines der seltenen geologischen Fenster in eine spezielle, im Vergleich zur Umgebung verschiedene Erdepoche: ein "Aufschluss". Hierhin hatte man, wohl angeregt durch die schöne Sonnenlage, schon früh eine Kirche gebaut, in kurzer Sichtweite vom Schloss Gilgenberg entfernt. Denn erstmals wird nach heutigem Stand des Wissens um 1375 an diesem Ort eine Holz-Kirche erwähnt. Vermutlich geht das damit verbundene Kuriosum, dass Nunningen und Zullwil eine gemeinsame alteingesessene Kirchgemeinde bilden, auf eine dazu frühere Zeit zurück. Seltsamerweise ist heute diese Kirche der aus zwei politischen Gemeinden bestehenden Kirchgemeinde ebenfalls zwei Kirchenpatronenpaaren geweiht: Einmal Peter und Paul und andererseits auch noch Urs und Victor. Wollte man dadurch ein Leitbild installieren, das den politischen immer möglichen Zwist zwischen den zwei Dörfern aus der gemeinsamen Kirche verbannt?    https://www.wikiwand.com/de/Nunningen
https://www.wikiwand.com/de/Oberkirch_SO 

Erschreckend interessant wirkt auch die Spur einiger Vorkommnisse: Die vormals Jahrzehnte lang reformierte Herrschaft Gilgenberg wurde nach der Reformation von seinem damaligen Besitzer, dem Basler Bürgermeister Hans Imerius, letzter Ritter von Gilgenberg, als "Geissenvogtei" an die Stadt Solothurn verkauft. Zu dieser Zeit tobte ein Kleinkrieg, da die kleine Gerichtsbarkeit vorläufig bei Basel geblieben war. Es ging um die Rekatholisierung, und auch um das Fällen des Galgens in Nunningen. In der Folge sollte dann u.a. auch eine "Hexe" aus Nunningen aus dem Geschlecht Breitenstein auf dem Kroneplatz in Solothurn verbrannt werden. Da Zweifel über den Hexereivorwurf aufkamen, rollte man den Prozess nochmals auf. Worauf geurteilt wurde, dass Frau Breitenstein trotzdem keine Hexe sei. So begnadigte man sie zum Ersäufen in der Aare... Solchem Schrecken ist es wohl zu verdanken, dass einschlägige Vorkommnisse heute aus der lokalen Geschichtsschreibung getilgt sind. Man muss z.B. ins Staatsarchiv Liestal und andere entsprechende Archive gehen, um mehr darüber zu erfahren. Das passt ins Bild, welches auch durch das Unterkenntlichmachen gewisser Namen im Taufbuch Oberkirch nach der französischen Revolution erzeugt wird. Geschichte lässt sich tilgen, indem man die wenigen Quellen vernichtet, welche auf ein Vorkommnis verweisen. Danach verschwinden solche Vorkommnisse mit der Zeit einfach von alleine aus dem Bewusstsein der Nachfolgegenerationen. Diese  müssen darauf aus dem Gefühl heraus leben, ihre Kultur aus einem Nichts entstanden. Eine frühere Zeit hätte es hier gar nie gegeben. Doch sie irritiert dennoch aus dem Dunkel der Gewohnheiten heraus. Damit ist jedoch der geistige Boden abgewürgt, aus dem die Bevölkerung ihre Kraft schöpfen könnte...

 

 

5. Freisnachthochebene, Jägerhaus, Palm Flue, Balmchilchli + Roderis, Anna-Kapelle    Top

Link Karte Nunningen-nord

Achtung: Aussichtspunkt nicht für Kinder geeignet. Weg liegt über senkrechten Felsen, mögliche Absturzgefahr!

Ein Beispiel faszinierender verborgener Naturschönheit, welche im Internet sonst bisher keine Beachtung gefunden hat...
- zum Glück - denn für ihre Erhaltung werden uns die kommenden Generationen danken
.

  Zur religiösen Funktion des Balmchilchli: Eine in den Fels eingelassene Figur weist darauf hin, dass es sich für eine Gruppe von religiösen Menschen bei diesem Ort um einen Raum oder eine Grotte der Marienverehrung handelt. (Abri [ein überhängender Fels] oder Grotten sind heute weithin bekannt vom verbreiteten Typus der Lourdgrotten her, siehe Link  ). Diese gläubigen Menschen erwarten hier Schutz und Geborgenheit zu finden. Vermutlich nutzte man diesen Ort schon vor der Christianisierung als Platz einer Muttergottheit. Denn das Grottenhafte bedarf für seine Wirkung keiner spezifische Religion. Mutter steht da für das Hüllende, Schützende. Ideal dafür waren schon in Urzeiten Grotten, Abri oder Höhlen.  

   

6. Nunninger Berg, St. Wendelin (Chäppeli), Reidbergkamm, Stierenberg: grosse Weide, Hüttenhöhe    Top

      Link Karte Nunninger Berg-ost

Sagen, Legenden und Fakten zu St. Wendelin, dem "Bauernpatron"
Info im Wikipedia  (... Legende...)

 

7. Gilgenberg - Chrüzboden - Meltinger Berg - Alte Stelli - Chrüz - eine Wanderung mit fantastischen Aussichten    Top

Weitere Bilder siehe Nachtrag unter 8.      Link Karte Nunninger Berg-west

Achtung: Nicht für Kinder geeignet. Weg liegt am Anfang über senkrechtem und überhängendem Fels, mögliche Absturzgefahr!

Fotografieren zwecks Dokumentation während dem Vorbeirennen... Und trotzdem zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite...

 

8. Im Anschluss an 7. und 4.: Gilgenberg - Ibachfälle - Chrüz - Alte Stelli  - Meltinger Berg - zu Chastenchöpfli- Chrüzboden    Top

      Link Karte Nunninger Berg-west

Achtung: Nicht für Kinder geeignet. Weg liegt am Anfang über senkrechtem und überhängendem Fels, mögliche Absturzgefahr!

Wanderung 7. nochmals in umgekehrter Richtung und veränderter Route  - mit Begleitung

 

9. Seewen Chalchofen - Eigenhof - Blick auf Basel - Himmelried - Eigenhof - Seewen Bödeli: Eine kurze Erkundigungstour    Top

Link Karte Himmelried-Seewen

Fotografieren zwecks Dokumentation während dem Vorbeirennen und  -fahren...

"Über die Gewalt der Natur - spezielle Naturgewalt - oder wie soll man es sagen?"

 

10. Nunninger Berg - Müeltli - Roti Flue Grat - Hirnichopf - Zinglenberg - Schnäggenrain    Top

Link Karte Nunninger Berg-ost

Achtung: Nicht für Kinder geeignet. Weg liegt am Anfang über senkrechtem und überhängendem Fels, mögliche Absturzgefahr!

Die Aussicht scheint gemacht zu sein um Aussicht zu geniessen -
Da siehst du nicht nur Kraut - um selbst ins Kraut zu schiessen -
Ein wenig Demut hilft dir - vergiss den Horizont zu überspriessen -
Lass durch den Blick Erhabenheit zurück dir fliessen -
Im Bergekranz so nah - so weit berührungslos bestaunen -
Ergebenheit - nicht Kaufvertrag - lass bildschön voll Vertrauen -
Dich Lust und Laun' umhüllt mit Freude still begiessen -

 

11. Im Anschluss an 2. und 3.: Nunninger Berg - Äscholle - Gedenktafel an den "Schlangenhansi"    Top

Link Karte Nunninger Berg-ost

Bei schönstem Regenwetter zur Gedenktafel für den Schlangenhansi!        Wo befindet sich diese Gedenktafel? Link zur Hinweiskarte

Doch wer ist dieser "Schlangenhansi"?

Beim Schlangenhansi handelt es sich laut der Gedenktafel um dem "naturverbundenen  Freund des Schwarzbubenlandes Hans Schweizer (1891 - 1975)" mit seinen "prächtigen Juraviper".

Der Basler Hans Schweizer war ein bekannter Feldherpetologe (siehe https://feldherpetologie.de/feldherpetologie/ ), dessen Ruf nicht nur durch die Entdeckung der nach ihm benannten Unterarten bekannter Reptilien (Vipera lebetina schweizeri WERNER 1935, Natrix natrix schweizeri L. MÜLLER 1932, Lacerta milensis schweizeri MERTENS 1934 und Lacerta trilineata hansschweizeri L. MÜLLER 1935) begründet, sondern auch durch zahlreiche Publikationen, siehe http://www.salamandra-journal.com/index.php/home/contents/1976-vol-12/1392-his-p-e/file .

Bei Hans Schweizer  handelt es sich also nicht um den in Kapitel 6 des Buches "Schulkindergeschichten" von Frida Schanz  beschriebenen Buben "Der Schlangenhans". Hans Schweizer könnte dieses Buch aber sehr wohl gekannt haben. 1917 oder früher wurde die 8. Auflage gedruckt, Verlag Levy & Müller Stuttgart. Siehe "Digitale Bibliothek der Universität Frankfurt", https://www.uni-frankfurt.de/51186849/Schanz__Frida__Schulkinder

 Zwischenbemerkung:  Schwarzbuebenland werden die beiden Bezirke des Kantons Solothurn  Dorneck und Thierstein genannt. "Schwarzbuebe" hiessen die Bewohner vermutlich wegen den Schmugglern mit ihren geschwärzten Gesichtern zur Zeit vor der französischen Revolution an den Grenzen zum Fürstbistum Basel und zu Frankreich - oder eben während und nach der Revolution die Grenze zu Frankreich  oder auch zu Basel zur Zeit, als es in der Eidgenossenschaft noch Binnenzölle gab. Diese wurden erst 1848 abgeschafft (erste Bundesverfassung Art. 23 bis 27). Man bedenke, das der Kanton Solothurn heute noch zwei Enklaven hat, die ihm eine gemeinsame Grenze mit Frankreich bescheren. Jene die das nicht so gerne sehen reden da von einem mittelalterlichen "Flickenteppich". Das kommt daher, dass sie Schweiz über wenig Tradition in der Sache der Gebietskorrekturen besitzt, auch wenn eine Situation nur unnötige Kosten verursacht und auch nicht sehr demokratisch daher kommt, da ja das Volk bei der Gebietsformung im Ancien Regime nie befragt worden ist  - und danach bis heute auch nicht.

 

12. Nunninger Berg - Bretzwiler  Stierenberg -  Ämmenegg  oder Ammenegg Grad    Top

Link Karte Nunninger Berg-ost

Achtung: Nicht für Kinder geeignet. Weg liegt am Anfang über senkrechtem und überhängendem Fels, mögliche Absturzgefahr!

Die "Bergwirtschaft Stierenberg" liegt auf ca. 950 m ü.M. im Gebiet der Gemeinde Bretzwi. Seit langer Zeit gehört sie zum Besitz der Bretzwiler Bürgergemeinde. Im Januar 2001 brannte das Wirtshaus nieder und wurde danach in einer Weise wieder aufgebaut, dass sich die Situation für den ankommenden Gast nicht wesentlich veränderte. Zum Brand siehe
http://web643.login-13.loginserver.ch/stierenberg/index.php/9-presse/13-grossbrand-in-bretzwil .
Zum Wirtschaftsgut gehört ein Weidebetrieb. Im Sommerhalbjahr trifft der Wanderer daher dort neben Einzeltieren oder Kleingruppen oft grössere Herden mit Kühen, Kälblein, Rindern und sogar Stieren an. Oft weiden solche Tiere auch an jenen Stellen, wo Wanderwege vorbeiführen. Probleme, welche auf diese Situation zurück zu führen wären, wurden bisher kaum bekannt.
 

Der Felsrückengrat der Ämmenegg birgt eine selten in einem solchen Umfang anzutreffende Anzahl an wunderschönen knorrigen, von Wind und Wetter sonderbar bizarr-skuril geformten Bäumen, welche  beidseitig des schmalen Wanderwegs der äussersten Felsenkante wachsen - auf der Länge von ungefähr einem Kilometer. Den Besucher mag hier die wohl sehr seltene Gelegenheit überraschen, einen solchen variantenreichen Anblick in diesem Ausmasse geniessen zu können Der höchste Punkt dieses Grates liegt nach Angaben der Landesvermessung  auf  1052 m ü.M. Auf dem Grat verlaufen auch Gemeindegrenzen und die Kantonsgrenze, bezeugt durch zwei alte Steinsetzungen. Das Gebiet nördlich des Grates gehört zur Hauptsache zur Gemeinde Bretzwil / BL. Das südlich liegende Gebiet  teilen sich die Gemeinden Lauwil/ BL und Nunningen/ So. Im Süden liegt das Ulmettal vor dem Geissberg - oder Hundsmatttal. Noch weiter südlich schliessen sich das Bogental und nochmals weiter südlich das Passwangtal an - alle beinahe menschenleer. Hier gibt es nur einige Hofbewohner und durch das Wandern ausgewiesene Naturfreunde. Eine seltene Gelegenheit in der heutigen betriebsamen Welt, in freier Natur im Nordwesten der Schweiz Einsamkeit zu geniessen.  

 

13. Schürlimatt - Foggel - Zinglenberg - Schnäggenrain - Nunninger Stierenbergerg - Chäppeli    Top

Link Karte Nunninger Berg-ost

Eine Wanderung zur Hauptsache auf einem breiten Weg geradeaus, nicht zu steil hinunter, nicht zu steil hinauf. Meistens im Schatten der Waldbäume. Und zum Schluss der Genuss eines Gratweges, verzaubernd wie es sich in dieser Gegend so immer wieder gehört.

Und dann zeigt die Schweizerische Wanderkarte Eigenartiges (Swiss map googeln): Auf dem Nunninger Berg, auf den hinauf erst in der 2. Hälfte des 20ten Jahrhunderts eine befahrbare Strasse gebaut worden war, existieren zwei interessante, vermutlich uralte Flurnamen: Da heisst eine ausgedehnte Stelle "Jud" und eine andere ganz in der Nähe "Heidenboden". Dazwischen schiebt sich der "Nunninger Stierenberg", nördlich davon liegt die "Nunninger Berghütte" und südlich davon "das Müeltli" (siehe Link zur Karte). Da wird einem mindestens eine Frage beschleichen, gegen welche man sich kaum zu wehren vermag. Und das Nachsinnen über diese Sache packt dich ohne Ausweichmöglichkeit. Man kann der Frage nicht entfliehen: Was ist wohl hier in grauer Vorzeit genau passiert? Hatte man da jemanden versteckt gehalten, gerettet vor Verfolgungen, oder vielleicht auch ganz andersrum: Hatte man hier jemanden abgesondert, ihn ausgegrenzt, hierhin verbannt? Und weiter: Folgt man von diesen Flecken Land aus dem Weg zurück durch den Schnäggenrain und danach dem Zinglenberg entlang, so gelangt man zu einer Strasse, welche nach Süden und dort direkt ins Kloster Beinwil führt, ohne dass man vielleicht unterwegs auf einen Menschen trifft... Was war den hier los in dieser Abgeschiedenheit, was ist da passiert?

Hinweis: Wie überall im Elsass entstand das Land-Judentum auch im Fürstbistum Basel (Vogteien Zwingen-Laufen [Zwingen vorher Ramstein-Gilgenbergisch wie Bretzwil, Nunningen, Zullwil usw., ersichtlich an den Lilienstäben im Wappen], Pfeffingen und Birseck sowie im solothurnischen Bezirk Dorneck. Bezeugt durch jüdische Friedhöfe usw. Z.B. in Dornach prangte an einer Hauswand im 20ten Jhdt. noch das Strassenschild "Judengasse", welche von der Amthausstrasse zwischen Amthaus und Nepomukbrücke südwärts abbog. Nun hat man diese Gasse angeblich, weil nicht mehr auffindbar, ausgelöscht. Das passt zum Faktum, dass in der Geschichte Dornachs bis vor kurzer Zeit immer noch eine Lücke klaffte. Die Herausgabe des Geschichtsbandes, welcher den 2. Weltkrieg behandelt, soll ähnlich angeblich bis vor kurzem verhindert worden sein, da wiederum angeblich mutmasslich einige der Involvierten das Licht der Öffentlichkeit nicht mögen. Seither fehlen die Informationen zu dieser Sache - oder das Wissen um diese Angelegenheit hat einfach noch nicht seien Weg auf diese Internetseite gefunden. Interessant - und vielleicht für die durch Klarheit leidend gewordenen besser. Für die vormals Gequälten jedoch kaum so.

 

14. Spaziergang 14 im Gebiet Nunningen und Umgebung: Enge, alte Mühle - Oberkirch - Chilchberg - Zullwil    Top

Link Karte Nunningen - Enge - alte Mühle - Zullwil - Chilchberg

Für Kulturbeflissene: Hübsch ist das wieder hergestellte Wasserrad der alten Mühle in Nunningen im Weiler oder Ortsteil "Enge" (die "Engimühli"), welche 1635 (im m Dreissigjähringen Krieg) angeblich von den Schweden geplündert worden ist. Allerdings wurde die vormals noch intakte Anlage zwischen nach 1950 zerstört: Der östlich von der Mühle gelegene Weiher als Wasserspeicher und die Kanalanlage zur Abzweigung des Wassers aus dem Dorfbach wurden damals zugeschüttet. Diese Mühle befindet sich übrigens seit 1659 im Besitz eines Zweigs des Geschlechts Altermatt und angeblich seit jüngster Zeit von dessen Nachkommen.

Für Wandererinteressant zeigt sich der "Kirchbergrundgang" wegen seinen uralten, dicken Buchen und dem üppigen Laubwald mit vielen Bodenpflanzen, aber auch wegen  der schönen Aussicht zu den umliegenden Bergen, dem Rhythmus deren Gipfel oder auch wegen den hier vorhandenen breiten, bequemen Wanderwegen, den Überraschungen unterwegs und den Sitzgelegenheiten, welche auch mal Ruhe einkehren lässt. Zudem ermöglicht dieser Rundgang einen hübschen Blick auf das unter Schutz stehende Pfarrhaus mit lokaler und regionaler Bedeutung.  Siehe  Link 1   und    Link 2 .

 

Wird fortgesetzt:

Zur Planung weiterer Wanderung siehe Link

15. usw. ... ... - 19.  Nunn... usw. ...

 

B. Wanderungen in den Gegenden von Auvernier (sowie am Zil-, Zihl- oder Thielle-Kanal) und Möhlin

 

   Zoombare Karte: Auvernier und Umgebung

20. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal 1 bei La Tène: Einige Eindrücke    Top

(Passwortgesicherte Erweiterung auf Anfrage / Start)    Top

21. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal bei La Tène 2: Weitere Eindrücke    Top

22. Auvernier Hinterhöfe und Zil-Kanal bei La Tène 3: Weitere Eindrücke    Top

23. Impressionen aus Auvernier: Häuser, interessante Ecken, Gassen, Gärten, See, Alpenkette, Hafen, Trip zum Creux du Van und nach Môtiers    Top

   Zoombare Karte: Trip

24. Wanderung von Auvernier zur Mündung der Areuse und zurück - Randonnée d'Auvernier à l'embouchure de l'Areuse et retour    Top

   Zoombare Karte: Wanderung entlang dem Ufer

So war es gewesen,  (20) im Herbst 2014...  -   oder (21) in den Jahren 2017 - 2019...  -   oder (22) Blumenpracht 2020

Login Erweiterung: Vorname von Danielles Mallehrerin  -  Passwort: Der dazu gehörige Nachn...

Auvernier: Altes Fischer-, und Weinbaudorf. In der Weltkulturerbe-Zone der alten Pfahlbauersiedlungen.

Baustile in Auvernier: Gotik, Renaissance, Barockzeit usw. Ort mit alten Adels-Landsitzen und beachtlichen Manoires von Weinhändlern.

Von Auvernier zu Milvignes: Fusion des communes d'Auvernier, Bôle et Colombier ==>
Milvignes entstand am 1. Januar 2013 durch die Fusion der Gemeinden Auvernier, Bôle und Colombier.
 

Ebenfalls "mittelalterlich-schöne" Nachbargemeinden/ Communes limitrophes: Corcelles-Cormondrèche, Peseux, Neuchâtel, Boudry, Rochefort
 

25. Blühende Bäume, grünender Wald, sich entfaltende Natur in der von Möhlin, Maisprach und Umgebung 2017- 2019    Top

26. Blühende Bäume, grünender Wald, sich entfaltende Natur in der von Möhlin, Maisprach und Umgebung ab 2020    Top

Am Rhein zwischen Rheinfelden über Möhlin bis Wallbach liegt ein ausgedehntes, meist flaches Waldgebiet mit vielen Mergel-Waldstrassen oder Wegen, die zur Hauptsache, abgesehen von Zufahrtstrassen zu Objekten, der Waldwirtschaft vorbehalten sind und von Privaten hauptsächlich ans Spazier- oder Velowege genutzt werden . Der Wanderer hat damit dort den Raum quasi für sich alleine. Selten - ausser an Samstagen und Sonntag,en - trifft er hier Sportartgenossen. Der Wald mit den Vogelkonzerten und den vielen Blumen gehört ihm daher allein. Viele Bänke und Rastplätze laden dort zu einer besinnlichen Ruhepause ... Routen gibt es da, wie auch am Sonnenberg im Süden, so viele, dass es vermessen wäre, einige als die ausgesuchtesten Schönsten   anzupreisen. Man nehme dazu einfach die Landkarte der Gegend zur Hand und kreiere selbst eine. Entdeckungen sind einem überall gewiss. Einige Highlights Stauseen: Kraftwerke bei Rheinfelden und bei Möhlin. Eine grosse Anzahl Römische Warten (grosse Wachtürme oder kleine Kastelle), Hafen Möhlin, Naturschutzgebiete, Blick auf die Schlösser Beuggen und Schwörstadt (erst im Besitz der Wieladinger, danach der Herren von Stein und nach 1300 jener von Schönau) am gegenüberliegenden Rheinufer.

   Zoombare Karte Möhlin und Umgebung     ------     Parkplätze zum Waldwandergebiet Möhlin und Umgebung  (zoombar, verschiebbar)

Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Schönheit von Wetter, die Kraft des Winds.

Was blühend aus dem Samen zu neuem Samen strebt. Was fliesst und was auch spriesst.

Was lebt, sich regt , dann lange klebt - und auch mal bebt.

In 1250 Bildern - die Zahl ist keine Drohung, denn jedes dient auch zur Erholung.

Interessantes zu Schloss Beuggen: Dieses Schloss war ca. 560 Jahre lang Sitz des Deutschritterordens - bis des ab 1806 während der Befreiungskriege gegen Napoleon Bonaparte zwei Jahre lang als Lazarett genutzt worden war. Auf der Wiese östlich vom Schloss befand sich angeblich der Friedhof, wo aus dieser Zeit tausende von Kriegstoten begraben sein sollen. Danach fiel das Schloss an eine deutsche Christengemeinschaft, welche sie als Kinderheim nutzte. Viele Menschen erscheint wegen der heute verborgenen Existenz des erwähnten Friedhofs die heutige kommerzielle Nutzung der Anlage als Störung der Totenruhe und daher als Kultur- und Tabubruch., als Schlag ins Gesicht des Christentums. In der  Literatur ist Schloss Beuggen vor alle wegen des angeblichen, indizienreich erhärteten  Aufenthalts von Kaspar Hauser, angeblich Erbprinz von Baden und Kind von Napoleons Adoptivtochter bekannt, und vor allem wegen der damit verbundenen Kriminalgeschichte, für deren Aufarbeitung sich namentlich das Haus Baden bis heute geweigert haben soll, die Sicherstellung der Beweismittel zu ermöglichen (Graböffnungen usw.). Weil dadurch Schande und Vermögensverlust durch den Erweis eines Bruchs von dynastischem Recht ins Haus stehen würde. Daher streiten sich hier die beiden Lager bis heute. Für die einen war Hauser ein Verbrecher und er ein Selbstmörder, für die andern waren seine Gegner, vor allem seine Mörder und Hintermänner und -frauen, die Verbrecher. Diese Geschichte dauert an bis heute - bis zu Genanalysen und deren Widerlegung durch andere Genanalysen, durch welche Hauser als Erbprinzen mit hoher Wahrscheinlichkeit erwiesen wird - und bis zum Streit, der vermutlich solange toben wird, bis alle Beteiligten einmal auch bereit sein werden, der anderen Seite Zugang zu Archiven, Gräbern und deren Inhalt zu gewähren... Doch der Fall ist ja nicht einzigartig: Bis heute sind die Archive betreffend die Abkommen von Napoleon und deren Umkreis vielerorts immer noch genauso verschlossen - oder gar schon vernichtet worden - oder die Werke darüber aus dem Handel entfernt, wie die Archive aus der Nazizeit, da es für einige Familien ja nicht sein darf, dass jemand über diese sie als Abkömmlinge betreffende Vergangenheit schreiben würde...  Übrigens: Die Einwohner von Möhlin waren bis zu Napoleon Untertanen der Deutschritter in Beuggen...    Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Beuggen   https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Schw%C3%B6rstadt  https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Schwörstadt

 

Diese Link-Liste wird bei Gelegenheit fortgesetzt, doch ist dazu nun Geduld angesagt. Es kann einige Zeit dauern, bis für die dazu notwendige Arbeit wieder Zeit vorhanden sein wird.

17.06.2020 15:17:12       

 

 

C. Zur Kultur an den Orten der Wanderungen

 

Liste der Kulturgüter sowie Reservate in Nunningen und in den angrenzenden Gemeinden sowie Möhlin (in je zwei orthographischen Varianten)

 

A) Nunningen und in den angrenzenden Gemeinden

 Nunningen  Nunningen/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Nunningen 

Angrenzende Gemeinden, im Uhrzeigersinn:
Zullwil  Zullwil/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Zullwil
Meltingen  SO   -  mit Renaissance-Kirchenfenster
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Meltingen
==>  Gotik / Renaissance usw. / Kirchenfenster Meltingen  https://www.meltingen.ch/geschichte/9433  /   ==>  Kunstgeschichtlicher Beitrag Download  
Fehren  Fehren/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Fehren 
Breitenbach  
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Breitenbach 
Himmelried  Himmelried/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Himmelried
Seewen  Seewen/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Seewen
Bretzwil  Bretzwil/ BL
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Bretzwil 
Lauwil  Lauwil/ BL
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Lauwil
Beinwil  Beinwil/ SO
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Beinwil_SO

     Top

   Das Thema Archäologie bezuüglich Nunningen:

Zum Fund eines keltischen Münzenschatzes in Nunningen konsultiere man die folgende bebilderte Abhandlung: https://so.ch/fileadmin/internet/bjd/bjd-ada/pdf/ADSO17/09_ar_keltisches_geld_adso_2017.pdf   Dort ist nachzulesen: "... Im Kanton Solothurn gab es mindestens fünf Fundplätze dieses Silberhorizontes. Der erste liegt in der Gemeinde Nunningen. Dort fand man seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nordöstlich des Ortes in der Flur Obere Riesete an einem Hang des Buechenberges immer wieder und über mehrere Jahre hinweg keltische Quinare. Die Münzen waren gemäss Überlieferung über eine Fläche von etwa 7200 Quadratmeter verstreut. Aus diesem Grund ging man anfangs davon aus, dass es sich um Einzelfunde handelt. Da das sehr homogene Spektrum ausschliesslich aus Kaletedou-Quinaren (siehe Abb. im zitierten pdf-File) mit vergleichsweise hohem Gewicht besteht und sich ausserdem darunter nur zwei zeitgenössische Fälschungen befinden, ist man später von dieser Ansicht abgerückt. Denn in Siedlungen würde man auch Münzen anderer Metalle und einen grösseren Anteil an Fälschungen erwarten. Offenbar handelt es sich bei dem Fund um einen wahrscheinlich durch Erosion verstreuten Hort. Die Münzen gingen an verschiedene Käufer, so dass über die ursprüngliche Zahl nur spekuliert werden kann. Der Hort bestand aber sicher aus mehr als den heute noch vorhandenen 50 Münzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die Verbergung des Hortes in Phase 1, jedoch spätestens zu Beginn von Phase 2 des Silberhorizontes anzusetzen (um 90 –70 v. Chr.). Älteren, aber widersprüchlichen Berichten zufolge sollen sich im Hort auch jüngere Münzen befunden haben. Eindeutige Belege gibt es aber nicht."  - Eine weitere Quelle: https://www.nunningen.ch/geschichte.html

 

 

B) Möhlin

Storchenstation: https://www.moehlin-natur.ch/16-storchenstation
10 Natur-Reservate: https://www.moehlin-natur.ch/natur-in-moehlin/reservate
Das Phänomen Breitsee: https://www.moehlin-natur.ch/natur-in-moehlin/reservate/23-breitsee
8 Natur-Reservate: https://www.moehlin.ch/de/gemeinde/portrait/natur.php 
St. Leodegar: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Leodegar_(Möhlin) 
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Leodegar_(Möhlin)  
Wendelinskapelle: http://www.aargauerkapellen.ch/kapellen/WendelinskapelleMoehlin/Index.php
Fridolinskapelle: https://www.gmu-moehlin.ch/newsdetails/15,378-300-jahre-kapelle-st-fridolin
Der Limes, Wachtürme: https://de.wikipedia.org/wiki/Wachturm_M%C3%B6hlin-Fahrgraben 
https://de.wikipedia.org/wiki/Wachturm_Möhlin-Fahrgraben  
Der Bata-Park: https://de.wikipedia.org/wiki/Bata_Park_(Möhlin)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bata_Park_(Möhlin)   
Liste der Kulturgüter: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturg%C3%BCter_in_M%C3%B6hlin
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturgüter_in_Möhlin

 

Schöne angrenzende Orte usw.:  Zur Zeit  in Arbeit

Möhlins Sonnenbergturm

Schöne Nachbargemeinden:
Rheinfelden
Maisprach   https://de.wikipedia.org/wiki/Maisprach    https://www.baselland-tourismus.ch/in-der-naehe-von/sonnenbergturm/maisprach 
Magden   https://de.wikipedia.org/wiki/Magden   http://www.magden-bilder.ch/mb/mb2018/index.html
Olsberg   https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Olsberg   https://www.stiftolsberg.ch/ https://de.wikipedia.org/wiki/Olsberg_AG
Augusta Raurica
Säckingen
Bergsee Säckingen
Tierpark Säckingen
Schopfheim
Laufenburg
 

Etwas weiter, aber ebensoschön:
Liestal
Pratteln
Muttenz
Basel
Arlesheim
Dornach
 

    Top

B) Auvernier und Umgebung

 

Auvernier:
https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/auvernier/
https://de.wikipedia.org/wiki/Auvernier
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Auvernier?uselang=de
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002823/2019-04-03/
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/058001/2019-04-03/
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/055508/2019-04-03/
La Tène:
https://de.wikipedia.org/wiki/La_T%C3%A8ne_NE
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Tène
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Tène_(Fundplatz) 
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Tène_(Fundplatz)
https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A8nezeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Latènezeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9nium
https://de.wikipedia.org/wiki/Laténium
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012555/2014-02-19/
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008015/2014-02-19/
https://magic-places.ch/die-keltensiedlung-la-tene/

Schöne angrenzende Orte usw.:  Zur Zeit  in Arbeit

Schöne Nachbargemeinden
Colombier
Bôle
Boudry
Corcelles
Cormondrèche
Rochefort
Cortaillot
Bevaix
Beseux
Neuchâtel
Saint Blaise

Chaumont
Gorges de l'Areuse

Môtiers
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B4tiers
https://de.wikipedia.org/wiki/Môtiers
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:M%C3%B4tiers?uselang=de
Bilder in Google von Môtiers

Creux du Van
https://www.j3l.ch/de/Z10813/creux-du-van
https://de.wikipedia.org/wiki/Creux_du_Van
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Creux-du-Van?uselang=de
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=creux+du+Van+Bilder
Bilder in Google vom Creux du Van

Etwas weiter:
Valangin
Cressier
La Neuveville
Le Landeron
Erlach
Ins
Murten
Avences
 

    Top  

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Wieso haben wir dieses Wandergebiet gewählt? Und weiter zur Handhabung der Dokumentationsseiten:
 

   
		
   
    Meine Gattin und ich haben, Corona sein Dank, das Wander-Gebiet um das Zentrum "Nunninger Berg" entdeckt: Eine Welt, wie ich sie noch mit Kinderaugen alltäglich gesehen hatte, hier nun in diesem Frühling neu aufgeblüht vor meinen Erwachsenenaugen. Weit ab von den Eingriffmöglichkeiten unserer Spezies lauern dort ganze Täler mit fast unberührter Natur und von unschätzbarem Erholungswert - der Zivilisation bisher verborgen infolge Mangel an Verkehrswegen zwischen Seewen über das Nunninger Berg-Hochtal und weitere Jurafaltenhochtäler zum Passwang-Vogelberg-Hochtal. Wir haben bis jetzt mal einige meist 1- bis 2-stündige Wanderungen gemacht. Die Ausbeute ist riesig. Und einige der Orte sind sogar weitgehend der breiten Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben - zum Glück für ihren Schutz vor der Ignoranz ruchloser Zeitgenossen... Die Bilder der Dokumentation sollen eine Vorstellung vom jeweiligen Gebiet ermöglichen und so zu einem Besuch einladen. Ein kleines Problem besteht jedoch, was zwar für den Schutz des Gebiets gut ist, für die Erreichbarkeit aller jedoch schlecht: In vielen Fällen kommt man nur mit einem Privatfahrzeug an den Startort. Zu Fuß geht auch, dauert aber Stunden ab den ÖV-Haltestellen. Daher geht es meistens nicht ohne Fahrgemeinschaften...

Um zu ergründen, wieso man oben auf dem Nunninger Berg einem andern, eher südlich anmutenden Klima mit trockener Luft im Vergleich etwa zum Talboden unten in Grellingen begegnet, bedenke man zwei Dinge: Einmal die Sonnenhaldenlage ohne die langen Schattenwürfe und andererseits die Höhendifferenz. Da ersieht man aus der folgenden Liste mit Höhenagaben:
(Man beachte die Höhendifferenz zwischen Basel und den höchsten Jurabergen im Schwarzbubenland fast 1000 m betragen kann!)

  Basel Rheinhafen 245 m
Basel Münsterplatz 270 m
Rheinfelden 280 m
Möhlin 310 m - dort der Sonnenberg 636 m
Grellingen 325 m
Nunningen Dorfplatz (621 m, an einigen Dorfteilen 50 m tiefer oder höher)
Bretzwil 637 m
Oberkirch 640 m
Nunninger Berg mit Wandergebiet  885 m
  Riedberg höchster Punkt 1010 m
  Ammenegg höchster Punkt 1052 m
  Hirnikopf höchster Punkt 1026 m
  Hohe Winde (in der Nachbargemeinde Beinwil) 1204 m
  Vogelberg (Gde. Mümliswil-Ramiswil, Nachbargem. v. Beinwil u. Lauwil) 1231 m
Vergleich: Gempen 676 m, Schartenfluh oder Gempenstollen mit dem 28 Meter hohen Aussichtsturm auf 759 m
 

Weitere Wanderungen in diesem Gebiet: Siehe https://www.ignaz-meier.ch/wanderungen/schwarzbubenland/      Top

Spass und allerbeste Wünsche  R.

Anleitung zum Gebrauch einer Dokumentationsseite:

  • 1.  Auf jeder Dokumentationsseite befindet sich ganz unten ein Schiebebalken. Mit diesem kann man die auf der untersten Zeile sichtbaren kleinen Bilder nach links und nach rechts schieben. Das erlaubt, sich schnell eine Vorstellung von den Inhalten der Bilder zu machen.
  • 2.  Nach einem Klick auf eines der kleinen Bilder unten erscheint dieses vergrössert in der Mitte der Seite.
  • 3.  Ein Klick mit der Maus in das vergrösserte Bild in der Mitte der Seite löst eine zweite Vergrösserung dieses Bildes in einem neuen Browserfenster aus, sodass es, abgesehen von eventuellen Rändern, das ganze Browserfenster ausfüllt.
  • 4. Ein Klick mit der linken Maustaste ins vergrösserte Bild löst dann eine dritte, noch weitere Vergrösserung aus, sodass man z. B. im Falle der Landkarte die genaue Route ablesen kann.
  • 5. Mit der rechten Maustaste dagegen lässt sich das vergrösserte Bild kopieren oder irgendwo in einem anzugebenden eigenen Ordner einfügen (JPG-Format), um es z. B. dann von dort aus bearbeiten oder ausdrucken zu können.
  • 6. Das Bild ganz oben auf einer Dokumentationsseiten ist bloss das LOGO: Ein Symbol für das Wandern in der Natur.
  • 7. Links leicht oberhalb des Bildes in der Mitte kann man mit einem Klick auf "Starten" eine Dia-Show starten. Dann wird beginnend mit dem Bild in der Mitte dort alle 3 Sekunden ein nächstes Bild gezeigt. ACHTUNG: Damit setzt sich eine Endlosschlaufe in Gang, welche man mit "Beenden" (neben "Starten") abbrechen kann. Bei einer Dokumentation mit 300 Bildern dauert das dann 900 Sekunden oder 15 Minuten. Daran kann man Spass haben - oder sich darüber auch nerven, wenn man vielleicht meint, die Dia-Show sei bei harter Strafe vorgeschrieben... Hoppla  -  Spass muss sein!
   
         

  Letzte Änderung dieser Seite: 17.06.2020 15:17:12