Grundlagen in EXCEL (Kurzanleitung)
für Ingenieure
(Ohne ausführliche Einführung
in Visual Basic)
von
Rolf Wirz

Version 1.0.1 vom 11.10.2008 (mit Programmversion MS EXCEL 2002)
GrundlagenInEXCEL.htm
erstellt mit MS-Word
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© Rolf Wirz |
2007 / 2008 |
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(Ausdruck: Ca 117 A4-Seiten ohne Zusatzmaterial) Hinweis: Für den Ausdruck ist das Material im als
pdf formatiert. Siehe Link: http://rowicus.ch/Wir/MathcadExcelAndereMath/ScriptEXCEL/GrundlagenInEXCEL.pdf
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Adresse
des Autors |
Rolf Wirz, Prof.
f. Math. Hochschule für Architektur, Bau und Holz HSB Pestalozzistrasse 20, CH-3400 Burgdorf Tel. +41 (0)34 426 42 30 |
Zusammenführung
der Skripts „Einführung in EXCEL“ und „EXCEL-Trickkiste“
Zum Inhaltsverzeichnis
klick
klick zum Inhaltsverzeichnis
1.1. Was ist und was soll EXCEL?
1.2. Einige Vor- und Nachteile
2. Was finden wir auf einer EXCEL-Mappe?
2.1 Allgemeines zur Arbeitsmappe
3. Erste Schritte beim Arbeiten mit Tabellen: Schreiben und rechnen
3.1. Matrixstruktur, Schreiben und rechnen
3.2. Umgang mit Zellen, Zeilen, Spalten und Feldern
3.3. Ausfüllen einer Tabelle anders als von oben nach unten
4.2. Das Beispiel einer Summation von vielen Zahlen
4.5. Text- und Zellenformatierung (Bereichs- oder
Tabellenformatierungen)
5. Formatierung und Einbindung extern erstellter Grafiken
5.1. Einbindung einer extern erstellten einfachen Graphik
5.2. Einbindung von mit einem Mathematik-Programm erstellten Graphiken
und Formeln
6.3. Funktionen: Verwendung von Hilfen (Hilfe-Funktion und
Funktionsassistent)
6.4. Mehrfachanwendung von Formeln
6.5. Einfache Funktionen in Formeln, Anwendung auf Bereiche
6.8. Zusammengesetzte (verschachtelte) Formeln
6.9. Voreingestellte automatische Berechnung
6.10. Das Problem von Fehlern in Formeln
7. Relative und absolute Bezüge
7.1. Die Notwendigkeit von absoluten Bezügen
7.2. Bezüge auf Zellen von andern Tabellen derselben Arbeitsmappe
7.3. Bezüge auf Zellen von andern Tabellen in anderen Dateien
7.5 Lehren aus dem Arbeitsblatt 1 EXCEL
8. Namen von Zellen und Matrizen, Matrixprodukt, inverse Matrix,
Gleichungen
8.1. Benennung von Zellen und Matrizen (Bereichen)
8.4. Gleichungen lösen mit EXCEL
9. Aspekte professioneller Formatierung
9.2. Layout für eine Arbeitsmappe
9.3. Sortieren nach Spalten, ausblenden von Zeilen, gruppieren von
Zeilen
9.5. Lehren aus dem Arbeitsblatt 2 EXCEL
9.6. Lehren aus dem Arbeitsblatt 3 EXCEL
10. Datenkontrolle, Datengenerierung, Datendarstellung (Diagramme)
10.1. Automatische Eingabeprüfung bei Dateneingabe
10.2. Datengenerierung für Funktionsgraphen
10.3. Funktionsgraphen und Diagramme (Datendarstellung)
10.5. Lehren aus dem Arbeitsblatt 4 EXCEL
11. EXCEL als einfaches Datenbankprogramm
11.1. Eine einfache Datentabelle und die Datenbankprobleme
11.2. Sortieren und Auswahl mit der Maske
12. Verschiedene weitere Stärken von EXCEL
12.1. Verschiedene Arbeitsmappen gleichzeitig geöffnet haben
12.2. Ausblenden von Spalten, Zeilen oder Zellen
12.3. Tabellenblätter oder Bereiche vor Veränderungen schützen
12.4. Kommentare in Zellen einfügen
12.8. Zahlenformate und Formatvorlagen in EXCEL
13. Bemerkung zu den Vorgängerskripts, EXCEL-Trickkiste
13.1. Links zu den Vorgängerskripts
13.2. An Stelle einer Einleitung zu „EXCEL-Trickkiste“
15. Mehrfachoperationen oder Tabellenerzeugung
15.2. Ein Beispiel mit zwei variablen Eingängen
15.3. Ein Beispiel mit nur einem variablen Eingang
16.2. EXCEL-Werkzeuge zur
Trendermittlung
16.3. Anwendung 1: Die Trendfunktion
16.4. Anwendung 2: Die Schätzer-Funktion
16.5. Anwendung 3: Die VARIATION-Funktion
17.2. Das Aufzeichnen eines Macros an einem Beispiel
18. Anhang: Arbeitsblätter und weiterführende Literatur
18.2. Weiterführende Literatur
(Ein
Tabellenkalkulationsprogramm, nutzbar als numerischer
"Taschenrechner")
von
Rolf Wirz
EXCEL ist ein Tabellenkalkulationsprogramm,
das von Microsoft übernommen, ausgebaut und ins Office-Paket integriert worden
ist. Der Name „Office“ sagt, dass es dabei um Büro-Software geht. Das ist
Software, welche von Büroangestellten, hauptsächlich also Leute mit
durchschnittlicher kaufmännischer Ausbildung, sofort eingesetzt werden können
sollte und darüber hinaus auch noch einiges weiteres zu bieten hat. Fest steht
dabei allerdings, dass es sich nicht um ein Programm handelt, das den Anspruch
stellt, Mathematik-Software, zu sein, etwa ein Computeralgebra-Programm. Das
ursprüngliche Ziel war wohl, damit rasch Berechnungstabellen für
buchhalterische und andere Zwecke erstellen zu können. (Der Kundschaft wegen sind
dies vor allem kaufmännische Zwecke.) Eine wichtige Eigenschaft des Programms
war es, dass mit der Änderung einer in irgendeiner Zelle stehenden Zahl auch
sofort alle Resultate angepasst werden sollten, die sich auf der Grundlage
dieser Zahl berechnen. Das ist natürlich auch im Ingenieurbereich bequem.
Damit kann man folgende Vor- und Nachteile
bezüglich Ingenieuranwendung einander gegenüberstellen:
Einige Vorteile:
1. Das Programm ist heutzutage auf den meisten Computern
vorhanden. Die Portabilität ist daher problemlos.
2. Der Einstieg ins Programm ist sehr einfach: Man kann
sehr schnell erste Anwendungen selber machen.
3. Tabellenkalkulation ist ein Arbeitsgang, welcher im
Ingenieurberuf häufig auftritt.
4. Mit einem gewissen Aufwand lassen sich damit auch
Projekte mit komplexeren Berechnungen ausführen.
5. Man kann mit dem Programm Wysiwyg (what you see ist
waht you get) sehr große Tabellen bearbeiten. Den Tabellengrößen sind aber
durch die Bildschirmgrößen der Übersichtlichkeit wegen auch Grenzen gesetzt.
6. EXCEL-Tabellen lassen sich hübsch gestalten. Sie
erzeugen bei Präsentationen eine gute Wirkung.
7. In EXCEL ist noch eine leistungsfähige Programmiersprache
integriert: VBA oder Visual Basic.
Einige Nachteile:
1. EXCEL ist kein Computeralgebra-Programm, wie sie
heute auch im industriellen Ingenieurbereich standardmäßig eingesetzt werden.
Funktionen einer symbolischen Metasprache, mit denen man regelbasiert arbeiten
könnte, oder Eigenschaften wie Pattern Matching resp. musterbasierte Absuche
fehlen vollständig.
2. Der Umfang der mathematischen Möglichkeiten ist trotz
des Lobs der Herstellerfirma begrenzt.
3. Das Programm kann man unter die Numerikprogramme
einordnen. Symbolisch oder exakt kann man damit praktisch nicht arbeiten.
4. Das Programm ist betreffend der mathematischen
Fähigkeiten mit einem numerischen Taschenrechner vergleichbar, der
Tabellenkalkulations-eigenschaften und hübsche Formatierungsmöglichkeiten
bietet, mathematisch aber kein Gewicht hat, abgesehen von der Möglichkeit,
VBA-Macros zu schreiben und aufzurufen.
5. Das Erlernen von VBA ist ein zusätzlicher größerer
Aufwand. Einfacher und mit der Arbeitszeit vielleicht billiger wäre es, diese
Zeit in ein Computeralgebra-Programm zu investieren.
6. Mit der Möglichkeit von Macros hat man auch das
Problem der Viren.
7. Man wird mit EXCEL leicht verleitet, das Programm
„nicht gewinnbringend“ anzuwenden, indem man auf aufwändige Weise Operationen
programmiert, die mit CAS-Programmen ohne großen Zeitverlust erledigt werden
können.
Dokumentiere dich im Internet über EXCEL.
Hinweise:
-
Wikipedia sowie EXCEL-Foren
-
http://rowicus.ch/Wir/Scripts/restricted/MasterIndex.html (nach EXCEL suchen, nur für internen
Gebrauch, passwortgeschützt)
-
http://rowicus.ch/Wir/MathcadExcelAndereMath/FileList2.html
In der Fußleiste, auf dem Desktop oder unter
„Start è Programme è …“, eventuell unter „Microsoft Office …“ muss das Icon
zu finden sein, wenn EXCEL installiert ist. Ein Klick auf dieses Icon öffnet eine Arbeitsmappe. Ihr Anblick ist etwa wie
folgt:

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Beim Öffnen einer neuen Mappe erhält diese
default den nummerierten Titel „Mappe1“. Wenn wir diese Mappe unter „Datei è Speichern unter“ z.B. unter dem Namen Work1.xls
abspeichern, so erscheint der neue Name in der Titelleiste. „xls“
ist die Dateierweiterung, welche eine Datei dem Programm als EXCEL-Datei
identifiziert. |
|
Unten sehen wir „Tabelle 1“, „Tabelle 2“ und
„Tabelle 3“. Momentan ist in der Abbildung oben Tabelle 1 geöffnet. Klickt man
auf Tabelle 2, so wird diese geöffnet und Tabelle 1 verschwindet. Immer in der geöffneten
Tabelle kann gerechnet oder geschrieben werden. Klicken wir z.B. mit der
rechten Maustaste auf den Namen „Tabelle 3“, so öffnet sich ein Fenster.
Klicken wir in diesem auf „verschieben, kopieren …“ und kreuzen dann im neuen
Fenster „Kopie erstellen an“, so wird die hier immer noch leere Tabelle
kopiert. Dann haben wir 4 Tabellen zur Verfügung.
Unterhalb der Namensleiste
(mit dem Dateinamen Work1.xls) befinden sich die Symbolleisten. Hier finden wir die wichtigen Pull-down-Menüs
„Datei“, „Bearbeiten“, „Ansicht“, „Einfügen“, „Format“, „Extras“ u.s.w., welche
viele Funktionen zur Verfügung stellen (über 200). Es lohnt sich, mit
Arbeitsmappe, welche noch keine wichtigen Daten enthält, diese Menüeinträge
etwas auszuprobieren. Hier darf vorerst
einmal gespielt werden!
-
Probiere das hier Gelesene praktisch mit EXCEL aus.
-
Probiere die folgenden Tastenkombinationen in EXCEL
praktisch aus: Caps+Pfeiltasten, Ctrl+ Pfeiltasten, Alt+ Pfeiltasten,
Caps+PageUp/PageDown, Ctrl+PageUp/PageDown, Alt+PageUp/PageDown.
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Eine Tabelle
besteht aus mit Zahlen nummerierten Zeilen
und aus mit Buchstaben nummerierten Spalten.
Eine Tabelle ist daher immer eine Matrix,
bestehend aus Zellen. Die erste
Zelle links oben ist somit A1. A1
ist hier die Zellennummer (oder
der Index). |
|
In eine Zelle kann man einen Text schreiben
oder in ihr eine Rechnung ausführen.
Nebenstehendes Bild zeigt, dass hier in A1 der Text „Guten Tag!“
geschrieben worden ist. Dadurch ist sie zu einem Textfeld geworden. In A2 wurde die Rechnung „1+1“ ausgeführt. Hier hat man jetzt ein Zahlenfeld (berechnetes Feld).
Um eine solche Berechnung auszuführen muss
man entweder in A2 „=1+1“ ohne Leerschläge eingeben oder denselben Text in die Eingabezeile schreiben (neben dem
Symbol fx). Mit der „Enter-Taste“ (angeschrieben mit „Enter“) oder der „Return-Taste“
(angeschrieben mit einem Pfeil nach links, hinten nach oben angewinkelt) kann
die Rechenoperation ausgeführt werden.
In der Eingabezeile
erscheint immer der Inhalt der aktiven Zelle oder der ersten Zelle oben links
eines aktiven Bereiches. (Eine aktive Zelle ist im Bearbeitungsmodus. Dieser Modus kann auch mit Hilfe der Esc-Taste verlassen werden.)
Ein Klick auf das Symbol fx
öffnet den Funktionsassistenten, mit
dessen Hilfe diverse mathematische Funktionen eingegeben werden können. Da es
viele solche Funktionen gibt, lernt man diese am besten bei Gelegenheit durch
ihre Benutzung kennen.
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Die Zellennummern können beim Rechnen auch
als Namen von Variablen oder als Speicheradressen
verwendet werden. In der Zelle A2 steht z.B. der Wert 2 und in B1 der Wert 3.
Schreiben wir in B2 dann die Formel
„=A2+B1“, so erhalten wir durch drücken der Enter-Taste den Wert 5. Erhöhen wir dann in B1 den Wert 3 auf 10,
so erscheint in B2 nach dem Drücken der Enter-Taste automatisch der Wert 12. |
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Achtung: Damit keine „Unfälle“ (z. B. Datenverlust) passieren
ist es ratsam, die Mappe von Zeit zu Zeit abzuspeichern.
Unter „Bearbeiten“. Im Menü „Bearbeiten“ (Symbolleiste) existiert eine Funktion,
welche es erlaubt, Falscheingaben rückgängig zu machen.
Bei
den Inhalten der Zellen, welche wir durch Variablennamen ansprechen, redet man
auch von Zellbezügen.
Arbeitet man z.B. in Zelle A2, so erscheint
der Name dieser Zelle am linken Rand links neben dem Symbol fx.
Der Rand der Zelle, mit der man gerade Arbeitet, wird fett angezeigt. Klickt man auf die Zeilennummer 2, so wird die
ganze Zeile 2 fett angezeigt. Das bedeutet dann, dass diese Zeile ausgewählt
oder aktiviert ist. Ebenso wird die ganze Spalte B fett angezeigt (aktiviert),
wenn man auf die Spaltennummer B klickt.
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Man kann aber auch ganze Bereiche
(Matrizen) aktivieren, indem man in eine Zelle klickt und dann mit der Maus
bei gedrückter linker Maustaste den Bereich soweit zieht (aktiviert), wie man
ihn haben will. Wir haben dann einen aktivierten
Bereich. Zellen oder Felder können auch dafür
vorgesehen sein, später noch irgendwelche Eingaben aufzunehmen, die eventuell
dann als Daten für schon eingegebene Formeln dienen. Dann handelt es sich um Eingabefelder. |
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Statt Zellen anzuklicken, kann man in ihnen
auch mit den Pfeiltasten navigieren.
Ist eine Zelle (z.B. eine Textzelle) zu
klein, so kann ihre angehörige Zeile oder Spalte durch anklicken des Randes bei
den Spalten- oder Zeilennummern und durch Ziehen mit der Maustaste vergrößert werden. Doppelklick auf den
Rand bei der Spaltennummer bewirkt eine automatische
Anpassung.
Wenn wir einen Wert in eine Zelle eingeben und
dann auf „Enter“ oder auf „Wagenrücklauf“ drücken, so wird sofort die nächste
untere Zelle aktiviert. Wir hätten aber gerne diejenige gleich rechts daneben
aktiviert, denn wir müssten als Beispiel viele Zahlen in eine Zeile eingeben.
Das können wir nun umstellen. Wir klicken dazu in der Symbolleiste auf „Extras“
und im sich öffnenden Fenster dann auf
„Optionen…“. Dann wird wieder ein Fenster geöffnet, in dem wir die
Registerkarte „Bearbeiten“ anklicken. Nun ist hier unter vielen Einträgen auch
ein Eintrag mit dem Namen „Richtung“ sichtbar. Hier klicken wir auf den Pfeil
und wählen dann „Rechts“ aus. Wenn wir nun „OK“ anklicken, so können wir uns
davon überzeugen, dass jetzt das „Ausfüllen nach rechts“ aktiviert ist. Auf
diese Weise lassen sich noch sehr viele andere Dinge einstellen.
Dokumentiere dich im Internet über EXCEL. Hinweise:
-
Wikipedia
-
http://rowicus.ch/Wir/Scripts/restricted/MasterIndex.html (nach EXCEL suchen, nur für internen
Gebrauch, passwortgeschützt)
-
http://rowicus.ch/Wir/MathcadExcelAndereMath/FileList2.html
Importiere mittels „Datei è Öffnen“ eine
Datei in einem anderen Dateiformat.
Ebenso für Datenexport!
Beobachte, was dabei herauskommt!
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Wir wollen einen Text formatieren. Dazu stehen uns die Hilfen zur Verfügung, wie
wir sie auch z.B. von Word kennen. Wenn wir eine Zelle oder einen Text (nur
einen Teil einer Zelle) in der Eingabezeile mit der Maus (linke Maustaste) aktivieren
und dann in der Symbolleiste F (FETT) anklicken, so erscheint der
markierte Text fett. Eine größere Anzahl von Formatierungshilfen findet man
unter „Format“ und z.B. „Zellen…“ in der Symbolleiste. Man kann auch ganze
Zeilen, Spalten oder Bereiche formatieren. In der Mitte des obigen Bildes
sehen wir die Icons für „linksbündig“, „zentriert“ und „rechtsbündig“. |
|
Man kann z.B. auch mit der rechten Maustaste
in eine Zelle oder in einen aktivierten Bereich klicken. Dann erscheint das
rechts nebenstehend gezeigte Menü, das u.a. auch Formatierungshilfen zur
Verfügung stellt.
Am besten lernt man den Umgang mit den
Formatierungsmöglichkeiten, indem man sie einmal ausprobiert.
Bemerkung: Beachte die Symbole in der Symbolleiste für Formatvorlage, Schriftgröße,
fett, kursiv, unterstrichen, rechtsbündig, zentriert, linksbündig,
zusammenführen und zentrieren, Einzug verkleinern und vergrößern, Rahmen,
hervorheben und Schriftfarbe!
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Hier ist in die noch leere Zelle B7 geklickt
worden. In der Symbolleiste finden wir das Symbol „Sigma“ (griechisches grosses
S). Klicken wir auf das Sigma, so wird automatisch die Summierungsfunktion zur
Verfügung gestellt.
„Enter“ ergibt den Wert 13. Statt „Enter“ kann man auch den grünen
Hacken links von der Formel in der Eingabezeile benutzen. (Das rote X dort
bedeutet abbrechen.)
Die Formel „=Summe(B3:B6)“ (summiert die Zellen B3 bis und mit B6) lässt
sich in der Eingabezeile übrigens von Hand verändern (mit der Maus an die
entsprechende Stelle klicken und abändern).
Achtung: Unsinnige Änderungen ergeben keine vernünftigen Resultate!
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Wenn wir 2 übereinander liegende Zellen
aktivieren und dann mit der linken Maustaste am unten rechts erscheinenden „quadratischen
Punkt“ fassen und nach unten ziehen, so wird die Nummerierung automatisch
eingefügt. Wenn wir dann A1 bis B11 aktivieren und in |
der Symbolleiste „Format è AutoFormat“
wählen, dann wird ein Menü zur Verfügung gestellt (siehe Bild unten), das die
Auswahl verschiedener Standard-Formattypen gestattet. Der Balken rechts in
diesem Menü lässt sich nach unten verschieben. Die Auswahlmöglichkeiten sind
sehr gross. Wir wählen den 3. Typ und erhalten die oben rechts gezeigte
Darstellung.


Wir markieren den Bereich B4 bis B11. Im Kontextmenü (hier Formatieren è Zellen) wählen wir im Fenster „Zellen formatieren“ die Option „Währung“
aus und klicken auf OK. Das ergibt bei der Einstellung für die Schweiz die oben
gezeigte Formatierungsart.

Wir aktivieren den Bereich C2 bis D3. Im Kontextmenü (hier Formatieren è Zellen) wählen wir im Fenster „Muster“ die Farbe gelb und klicken auf
OK. Das ergibt die oben gezeigte Hintergrundsfarbe. Wir können auch Ausrichtung
eines Textes, Schrift, Tabellenrahmen u.s.w. auswählen. Das lernt man alles am
besten durch ausprobieren.

Schriftfarbe rot in D3, Hintergrundsfarbe gelb in E3, Rahmen der Zellen
schwach und der aktivierten Tabelle stark ergibt das Bild links. Dabei wurde
noch die Textausrichtung in D3 auf 90 Grad gestellt. (Siehe obiges Fenster
rechts.)
Bemerkung zur Zellen- und Spaltenformatierung: Im oben gezeigten
Bild existieren auch die Optionen „Textsteuerung è An Zellgrösse anpassen“ sowie „Zellen verbinden“! In dieser Beziehung
interessant ist auch „Format è Spalte è Optimale Breite festlegen“ für die Minimalbreite ausgefüllter Spalten!
Probiere das hier Gelesene praktisch mit EXCEL aus.
Wir erstellen eine Graphik mit einem Graphikprogramm, z. B. mit dem sehr einfachen Programm Paint. Diese Graphik wird dann in einem
Ordner als jpg-Datei abgelegt.
Wichtig ist es zu wissen, dass jpg- Dateien und gif-Dateien internetfähig sind, d.h. mit den
meisten Browsern dargestellt werden können. Dazu ist der Speicherbedarf für
diese Dateien sehr klein.
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Nun können wir diese eine Zelle aktivieren
und diese Datei dann unter „Einfügen è Grafik è Aus Datei“ unter ihrem Namen abrufen. Hier war die
aktivierte Zelle A59. Das Bild wird mit der linken oberen Ecke in die Zelle
A59 platziert. Es kann danach durch anfassen mit der Maus verschoben werden.
Zieht man mit der Maus an den weißen kleinen Kreislein, so kann man das Bild
vergrößern oder verkleinern. Zieht man am grünen Punkt, so kann man das Bild
drehen. Am besten probiert man den Umgang mit
Grafiken in EXCEL gleich selbst aus. |

|
Darstellung einer mathematischen Formel,
die mit Mathematica erzeugt worden
und darauf als Grafik-Datei gespeichert worden ist. |
|
Die Formel wird dann als Grafik eingefügt,
wie oben beschrieben. Oberhalb ist noch die gedrehte vorhergehende Graphik
sichtbar.
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EXCEL ist zwar nicht das geeignete Mittel, um Flyers zu erstellen. Wir
wollen es der Übung halber aber trotzdem versuchen. Aufgabe: Erstelle mit Excel
einen Flyer (PDF, A4) für eine Einladung an eine Ausstellung, an der du
beteiligt bist. Die genaueren Spezifikationen kannst du selbst nach eigener,
freier Phantasie wählen. Allerdings wird eingebundene Graphik erwartet. Zu
präsentieren sind ein XLS-File und ein PDF-File, welche eindeutig auf den 1.
Blick von jeder Drittperson dir zugeordnet werden können. Weiter soll Schule,
Klasse und Datum sofort sichtbar sein.
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Zeichen |
Zahlenbeispiel |
Resultat |
Formel (A1 è 3, B1 è 2) |
|
+ |
=3+2 |
5 |
=A1+B1 |
|
- |
=3-2 |
1 |
=A1-B1 |
|
* |
=3*2 |
6 |
=A1*B1 |
|
/ |
=3/2 |
1.5 |
=A1/B1 |
|
^ |
=3^2 |
9 |
=A1^B1 |
|
% |
=3% |
0.03 |
=A1% |
|
Bemerkenswert ist, dass „=3/2“ numerisch 1.5
ergibt. Das Programm wählt also nicht exakte Brüche, sondern Dezimalbrüche,
die auch unexakt sein können.
Beispiel: (Bild) In A1 steht 3.00000001 (7-mal die 0), in B1
3.000000001 (8-mal die 0). Die 9. Stelle wird also nicht ausgegeben. |
|
|
In nebenstehendem Bild die Situation für
„=A1%“ gezeigt. Wichtig ist es noch zu wissen, dass EXCEL
ein Numerikprogramm ist. |
|
Ein solches Programm liefert
Dezimalbrüche oder ganze Zahlen zurück. Beispiel: Die Eingabe è „2/3“ erzeugt die Ausgabe „0.666666667“ im Format „Format è Zellen… è Zahlen è Standard“.
Vergleichsoperatoren dienen dem Vergleich zweier Werte oder Zellen (Variablen).
Das Resultat ist einer der dual-logischen Wahrheitswerte „WAHR“ oder „FALSCH“.
Folgende Operatoren sind erwähnenswert:
|
Zeichen |
Bezeichnung |
Beispiel eines Befehls (Formel) |
|
= |
gleich |
= (A1=B1) è Bedeutung siehe unten |
|
> |
grösser |
= (A1>B1 |
|
< |
kleiner |
= (A1<B1 |
|
>= |
grösser gleich |
= (A1>=B1 |
|
<= |
kleiner gleich |
= (A1<=B1 |
|
<> |
ungleich |
= (A1<>B1 |
|
Der Befehl
„=(A1=B1)“ in der Zelle A2 geschrieben ergibt „FALSCH“. |
|
|
Der Befehl „=Wenn(A1=B1;1,2)“ in Zelle A2
geschrieben ergibt den Wert 1, wenn A1 gleich B1 ist und 2, wenn A1 ungleich
B1 ist. Da in A1 7- und in B1 8-mal die 0 steht, kommt 2 heraus. |
|
Um Funktionen in Formeln verwenden zu können, muss man eine Ahnung
haben, was es da überhaupt für Funktionen geben könnte und welche Namen diese
etwa haben könnten. Sonst kann man sie nicht suchen. Man muss also soviel Ahnung von Mathematik haben, dass diese
Funktionen in der eigenen Ahnung einge-schlossen oder durch die Ahnung erreicht
werden können. Um das Vorgehen bei der Suche nach einer Funktion zu erhellen,
wollen wir von einem Beispiel ausgehen.
Beispiel: Sie wollen die Sinus-Funktion studieren und herausfinden, ob
der Sinus von 180 (also in Grad gerechnet) dann 0 ergibt oder ob der Sinus von
3.14159 (also im Bogenmass gerechnet) etwa 0 ergibt. Wie finden wir die EXCEL-Schreibweise
des Sinus?
1.
Möglichkeit:
|
Wir benützen
die Hilfe-Funktion: Irgendwo (hier rechts außen) in der Symbolleiste steht die
Aufforderung „Frage hier eingeben“. Schreibt man in dieses Feld „Sinus“, so
klappt sich ein Fenster auf. Wenn wir dort SIN anklicken, kommen wir zum
Ziel. (Siehe nachstehendes Bild.) |
|

2.
Möglichkeit:
|
Verwenden wir
dagegen den Funktionsassistenten (nach unten zeigender Pfeil in der
Symbolleiste neben dem großen Sigma oder Summenzeichen, auf „weitere Funktionen“ klicken), dann
klappt ein Fester auf. Wir geben als zu suchende Funktion „Sinus“ ein und
wählen als Kategorie „Alle“ aus. Dann drücken wir OK. Damit kommen wir zum
Ziel. Auf diese Weise
können wir irgendwelche Funktionen verwenden, sofern wir von ihrer Existenz
wissen. |
|
|
Ein Blick auf
das aufgeklappte Fenster der Kategorien der Funktionen zeigt, aus welchen
Bereichen der Mathematik EXCEL Funktionen bereitstellt. An der Zahl stehen
über 200 eingebaute Funktionen zur Verfügung. Diese hier aufzuzählen
übersteigt den dem Skript zugedachten Umfang. Man kann aber im Internet
Listen mit Beschreibungen der EXCEL-Funktionen finden. |
|
3.
Möglichkeit:
Die Verwendung der EXCEL-Hilfe (Fragezeichen
in der Symbolleiste) ist selbsterklärend.
Beispiel: Neun mittels
Nummern identifizierbare Studenten haben eine Prüfung absolviert und dabei
Punkte erreicht. Nun soll die Note nach der Formel „Note = (Punkte/20)*5+1“
berechnet werden. Das soll dann nach der in der Schweiz früher üblichen Art
einen Notenwert zwischen 1 und 6 ergeben. Vorgehen:
-
Die Studierenden mit ihren Punkten werden nun in eine
Tabelle eingetragen. Zuerst Student 1 und 2 in A5 und A6. A5 und A6 werden dann
aktiviert, rechts unten mit der Maus (linke Maustaste) am kleinen fetten Winkel
gefasst und nach unten bis zu A13 gezogen. Die Nummerierung wird dadurch
automatisch vervollständigt.
-
Darauf wird in C5 die Formel „=B5/20*5+1“ eingegeben.
Darauf drückt man „Enter“, damit der Notenwert berechnet wird.
-
Nun wird die Zelle C5 rechts unten mit der Maus am
kleinen fetten Winkel gefasst und nach unten bis zu C13 gezogen. Das löst eine
Anpassung der Speicheradresse B5 durch die jeweils gültige Speicheradresse bis
B13 aus. Die Werte werden automatisch richtig ausgegeben und die Tabelle ist
fertig! Diese automatische Anpassung von
Formeln über ganze Tabellen macht den vermutlich grössten Vorteil von EXCEL
aus! Man kann damit in kürzester Zeit grössere Datenmengen verarbeiten!
-
Aktiviert man nun die Zellen C5 bis C13 und zieht sie
nach rechts, wiederum angefasst am fetten kleinen Winkel unten rechts, so
entstehen in der Kolonne D Werte, welche keinen Sinn zu machen scheinen.
Rechnen kann man ja immer etwas, die Frage ist dabei immer dieselbe: Macht es
überhaupt Sinn, was man da rechnet? Im 4. Bild unten sehen wir, was nun hinter
dem Wert in D13 für eine Formel steht: „=C13/20*5+1“. EXCEL hat also die
Speicheradressen B5 bis B13 durch C5 bis C13 ersetzt. Nach unten ziehen
bedeutet demnach die Nummern ersetzen (erhöhen), nach rechts ziehen bedeutet
die Buchstaben ersetzen (hier auch „erhöhen“). Man redet hier auch von
„relativen Bezügen“ der Werte. Davon wird ein eigenes Unterkapitel handeln.
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|
Bemerkenswert ist, dass das Einfügen von Zellen die Bezüge nicht stört,
obwohl dabei die Namen der Speicheradressen ändern können. EXCEL passt dann die
Formeln automatisch richtig an:
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Im obigen Bild wurde mit der rechten
Maustaste auf das C im Titel der Kolonne C geklickt. Wenn man das ausführt,
öffnet sich ein Fenster, das einem verschiedene Handlungs-möglichkeiten zur
Verfügung stellt. Wählt man „Zellen einfügen“, so wird Kolonne C nach rechts
in Kolonne D verschoben. Eine neue, leere Kolonne C ist also eingefügt
worden. Die in der neuen Kolonne D berechneten Werte stimmen nun alle immer
noch. Die Formeln sind also nicht verändert worden. |
Ebensolches stellt man fest, wenn man eine neue Kolonne B einfügt. Nach
der gleichen Methode kann man auch neue Zeilen einfügen. Dabei ändert sich
wiederum nichts an den Berechnungen.
Wir wollen nun Wege aufzeigen, die es erlauben, mit einfachen Mitteln
sofort ganze Datenbereiche mittels
Formeln zu verarbeiten. Als Beispiel wollen wir Maximum, Minimum, Mittelwert
und Anzahl der Noten in obiger Tabelle berechnen, unabhängig davon wie viele
Noten da eingetragen sind. Es handelt sich hier also um statistische
Kenngrössen, welche dazu dienen, beliebig grosse Datensätze mittels weniger
Zahlen zu beschreiben.
-
Um das Maximum zu berechnen, aktivieren wir erst den
Bereich der Noten, hier also die Zellen C5 bis C13. Dann suchen wir mit Hilfe
des Funktionsassistenten die Funktion Max für Maximum. Die Datenausgabe erfolgt
dann automatisch in Zelle C14. Wenn wir nun auf Zelle C14 klicken, sehen wir
die verwendete Formel: „=MAX(C5:C13)“.
Dabei werden die Zellen C5 bis C15 blau eingerahmt, wie man es im 4. Bild unten
ablesen kann. Die Formel: „=MAX(C5:C13)“ lässt sich leicht verändern. Ersetzen
wir z.B. 13 durch 11, so wird das Maximum nur über die Zellen C5 bis C11
berechnet. Um das zu bewerkstelligen, kann man auch auf gewohnte Weise mit der
Maus den blauen Rahmen anpassen. Gibt
man hingegen die Formel „=MAX(C6;C8;C9;D7)“,
so wird das Maximum über die Zellen C6, C8, C9 und D7 berechnet. Fehlende Werte
(hier in Zelle D7) werden dabei einfach ignoriert. Am besten probiert man das
gleich selbst aus.
-
Entsprechend verfährt man mit dem Minimum. In der
Formel wird dabei einfach „Max“ durch „Min“ ersetzt.
-
Ebenso geht es mit dem Mittelwert und der Anzahl.
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Noch ein Hinweis: Wenn man die
Spaltennamen (Buchstaben) oder die Formelnamen klein schreibt, so passt EXCEL die Sache automatisch an.
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Schon
gesehene Beispiele: Der Doppelpunkt in : „=MAX(C5:C13)“ oder das Semikolon in „=MAX(C6;C8;C9;D7)“.
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Operator |
Typ und Beispiel |
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Doppelpunkt, „ : “ |
Bereichsoperator,
„=MAX(C5:C13)“ |
Stellt einen Bezug auf alle
Zellen zwischen C5 und C13 her. |
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Semikolon, „ ; “ |
Verbindungsoperator
(Vereinigung), „=MAX(C5:C13;D6:C9)“ |
Vereinigt die
Bezugsmengen C5:C13 und D6:C9. |
|
Leerschritt, „ „ |
Schnittmengenoperator,
„=MAX(C5:D12 C7:D16)“ |
Nimmt die Schnittmenge der
Bezugsmengen C5:D12 und C7:D16, also
C7:D12 |
Beispiel
für den Schnittmengenoperator:
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Der Operator „&“ dient dazu,
Textzellen in einer Formel zu verketten. Beispiel:
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In Zelle C1
steht der Wert „Tolle Sache “ (mit Leerschlag am Schluss) und in Zelle D2
steht der Wert „gestern um 11 Uhr.“ Wir geben in Zelle C3 ein: „=C1&D2“.
Dann kommt in C3 heraus: „Tolle Sache gestern um 11 Uhr“ |
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Beispiel:
![]()
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„=Exp(1)“ ergibt 2.71828183. Das ist eine Näherung für
die eulersche Zahl e.
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Damit berechnen wir in einer Zelle
„=SIN(COS(3.14159)-1/3*EXP(1))“. Also
Kosinus von einer Näherung von Pi, davon minus 1/3 mal e hoch 1 (das ist gleich
e) und vom entstehenden Resultat anschliessend den Sinus.
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und erhalten das Resultat -0.94431242.
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„=Pi()“ ergibt den numerischen Näherungswert 3.141592654 für die Zahl Pi.
Anhand dieses Beispiels können wir einige Regeln betreffend die
Zusammensetzung von Formeln erläutern:
Regeln:
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EXCEL ist eine
automatische Berechnung voreingestellt. Aktiviert man einen ganzen
Zellbereich, so erscheint unten die Summe (diese ist im Bild gleich 24).
Klickt man mit der rechten Maustaste auf diese Summe, so öffnet sich ein
Fenster. Darin kann man die Voreinstellung den eigenen Bedürfnissen anpassen. |
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Wir betrachten
das nebenstehende Bild. Die Zelle Ck berechnet sich jeweils mit Hilfe der
Formel „=Ak/Bk“, wobei k eine Zeilennummer ist. In Zelle C2 steht #Div/0!.
Dort ist in B2 kein Nenner eingetragen. Der fehlende Wert wird als 0
interpretiert. Division durch 0 ist verboten! In C3 jedoch steht 0, weil A3
leer ist und daher als 0 interpretiert wird. 0 ist aber falsch. (C3 müsste
auch leer sein.) |
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Leere Zellen sollten bei Anwendung von Formeln besonders beachtet
werden. Einmal wegen der Division durch 0, andererseits weil man aus fehlenden
Werten nichts berechnen kann, also kein Resultat erhalten kann, also auch nicht
0 als Resultat. Daraus geht hervor, dass es
Fehler gibt, die eine Fehlermeldung verursachen und solche, welche keine
verursachen. Am schlimmsten sind logische
Fehler, die zu Resultaten führen, welche falsch sind, aber nicht als falsch
erkannt werden.
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Hier wird die
Funktion Sinus nicht dach den Vorgaben von EXCEL geschrieben. Resultat:
#NAME? è Unbekannter Name. |
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Hier wird die
Zahl 12345678901234 in E1 eingegeben. Die Ausgabe in Zelle E1 müsste
1.23457E+13 sein. Mit E+13 ist 10 hoch 13 gemeint (wissenschaftliche
Zahlenschreibweise, Platz sparend). Da die Zellenbreite sogar für 1E+13 (kürzeste Form) zu klein ist, werden
Doppelkreuze ### ausgegeben. Bei Vergrößerung der Spaltenbreite erscheint
wieder der richtige Wert. |
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Eine Weitere Möglichkeit ist die Benutzung der Funktionen „Extras è Fehlerüberprüfung“ oder von „Extras è Formelüberwachung“ (Detektiv).
Die Funktionen sind weitgehend selbsterklärend.
Wenn man Formeln wie in 6.4
geschildert mit der Maus kopiert oder mehrfach kopiert, dann werden die
Bezugsadressen resp. die Speicheradressen in einer Formel automatisch relativ
zur neuen Position der Speicherorte aktualisiert. Man spricht hier von
relativen Bezügen. Manchmal jedoch möchte man, dass eine alte
Speicheradresse beim Kopieren nicht
geändert wird, weil ausnahmsweise dort nichts verschoben worden ist. Daher wird
es notwendig, so genannte feste oder absolute Bezüge zu definieren.
Wir betrachten dazu ein Beispiel:
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Im Bild rechts sehen wir eine Notentabelle.
Die Ergebnisse werden hier mit Hilfe einer Rundung auf eine halbe Note
berechnet. Exakt eine 6 bekommt, wer 55 Punkte erreicht. 55 steht deshalb in
der Formel in einem Nenner. Nun
geschieht es aber, dass nachträglich noch einige neue Studenten zur Prüfung
kommen, welche viel mehr Punkte erreichen, so dass 55 nicht mehr realistisch
ist. Es müssen daher neue Zeilen eingeschoben und zusätzlich muss die Zahl 55
verändert werden. |
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Das Problem soll nun so gelöst werden, dass 55 durch das Maximum der
erreichten Punktzahlen minus eine noch festzulegende Zahl (Bonus) ersetzt
werden soll. Das Maximum soll automatisch berechnet werden. Der Bonus hingegen
soll immer von Hand schnell angepasst werden können. Beim kopieren der Formel
mit der Maus werden nun aber die Bezugsadressen immer angepasst (hier
Zeilennummern). Daher muss eine solche Anpassung für das Maximum und den Bonus
verhindert werden.
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Wie man aus den beiden
Bildern sieht, wurde die Berechnung des Maximums beim Einfügen einer Zeile
angepasst. Das geschah automatisch.
Was in den Bildern nicht sichtbar wird, sind die Berechnungsformeln.
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Im linken Bild steht in C6 die Formel „=RUNDEN(2*(B4/55*5+1);0)/2“.
Hier wird B4/55*5+1 zuerst verdoppelt, dann auf ganze Zahlen gerundet und
danach wieder halbiert. Dabei entstehen halbe Noten.
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Statt 55 im Nenner ist nun im rechten Bild B3 (also
das Maximum) minus A3 (also 3) verwendet worden. Hier steht in C6 die Formel
„=RUNDEN(2*(B6/($B$3-$A$3)*5+1);0)/2“.
Die $-Zeichen
in $B$3 und in $A$3 verhindern die Erhöhung der Zeilennummer beim Kopieren der
Formel nach unten sowie auch die Weiterzählung der Buchstaben beim Kopieren
nach rechts, was hier vorerst keine Rolle spielt. Es handelt sich hier demnach
um absolute Bezüge, d.h. ein
Referenzieren auf fixe Zeilen- und Spaltennummern.
Regeln: